Happy Indiebookday!

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Liebe Leseratten,

heute ist nicht nur der internationale Tag des Waldes (UNO) und der Welttag der Poesie (UNESCO), sondern auch der Indiebookday. Ins Leben gerufen wurde diese unglaublich tolle Initiative vor 2 Jahren vom mairisch-Verlag, einem, genau, Independent-Verlag mit Sitz in Hamburg. Der Plan: Jeder Buchliebhaber geht am 21. März in den Buchhandel seines Vertrauens und kauft sich ein Buch aus einem Independent-Verlag, um die Underground Literatur zu unterstützen.
Da wir grundsätzlich immer in der „Indie-Ecke“ stöbern und schon viele kleine Schätze haben mitgehen lassen, wollen wir euch heute Bücher vorstellen, die uns besonders ansprechen (die wir zum Teil besitzen, zum Teil bald kaufen und zum Teil noch immer aus der Ferne anhimmeln angesichts des Preis/Seiten-Verhältnisses).

 

Félix Francisco Casanova – Heute ist Mein Letzter Tag Lebendig (Hoffentlich)

Bernardo wünscht sich nichts sehnlicher als zu sterben, doch egal wie oft und auf welche Weise er es versucht, es will ihm nicht gelingen. Für manche mag es eine Gabe sein, nicht sterben zu können, doch für Bernardo ist es ein Fluch. Ein Trostpflaster ist jedoch Marta, die ihn jedes Mal wieder aufpäppelt. Doch auch Marta bleibt ihm verwehrt, denn sie kehrt immer wieder zu dem alternden Dichter David zurück, der vor allem eins besitzt, was Bernardo niemals haben wird: ein bald endendes Leben. Ein sehr kurzer (152 Seiten!) Roman über das Leben und das Sterben, ein „wahrlich lustvoll wüstes Textkonstrukt“ (sagt der Verlag selbst) eines damals erst 17-jährigen wahnsinnig talentierten Jungautors.

Erschienen bei: luftschacht, 17,40 Euro.

 

Nino Haratischwili – Das Achte Leben (Für Brilka)

Das Jahr 1900. Mit der Geburt von Stasia beginnt eine Familiensaga, die sechs Generationen umspannt. Acht Lebenswege werden erzählt, Revolutionen und Kriege er- und überlebt. Es ist ein historischer und politischer Roman über das 20. Jahrhundert, aber vor allem die Geschichte einer Familie zwischen Georgien, Deutschland und England. Der Kritikerliebling umfasst ordentliche 1280 Seiten und wartet auf unserem Wohnzimmertisch darauf, endlich gelesen zu werden.

Erschienen bei: Frankfurter Verlagsanstalt, 34 Euro.

 

Juan Gabriel Vásquez – Das Geräusch der Dinge beim Fallen

Juraprofessor Antonio Yammara lebt in Kolumbien. Er erinnert sich zurück an die Zeit, in der in den Straßen der Krieg zwischen Regierungstruppen und dem Kartell des Drogenbarons Pablo Escobar herrschte. Dort wurde auch ein Freund von Antonio ermordet. Als er beginnt Nachforschungen anzustellen, wird er zurückversetzt in den Albtraum, den eine ganze Generation durchleben musste. Ein schonungslos offenes und bewegendes Porträt über ein Land, in dem Drogenhandel und Gewalt an der Tagesordnung sind.

Erschienen bei: Schöffling&Co., 22,95 Euro (296 Seiten).

 

Also los, zieht euch die Schuhe an, macht euch auf den Weg und kommt nicht eher wieder nach Hause, bis ihr euch in ein Indiebook verliebt habt!

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