Unsere Buchtipps für den Winter

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Liebe Freunde der guten Bücher,

draußen ist es kalt (alles unter 15 Grad ist eisig!), nass und windig. Die Weihnachtsbeleuchtungen erdrücken uns von allen Seiten und auch ohne Schneematsch ist es irgendwie ungemütlich draußen. Der 24. rückt immer näher, doch statt fleißig Geschenke zu kaufen, verdrängen wir es lieber noch eine Woche länger und tun so, als wäre nichts. Am liebsten verbringen wir unsere Zeit momentan auf dem Sofa, eingemuckelt in eine Wolldecke, mit einer heißen Tasse verführerisch dampfendem Tee in der einen Hand – und einem schönen Schmöker in der anderen. Hoch lebe der Winter!

Und damit ihr auf jeden Fall auch zufrieden mit eurer Lektüre sein könnt, wollen wir euch drei Romane empfehlen, die eure Abendstunden auf jeden Fall versüßen werden.

 

Carlos Ruiz Zafón – Marina

Óscar Drais Leben verändert sich schlagartig, als er im Villenviertel Barcelonas das mysteriöse Mädchen Marina kennenlernt, welches mit ihrem Vater zusammen in der Vergangenheit zu leben scheint. Gemeinsam kommen Óscar und Marina einem dunklen Geheimnis der Stadt auf die Spur, in das eine unbekannte Dame in Schwarz involviert ist. Sie begeben sich auf eine gefährliche Spurensuche – und Óscar muss entdecken, dass nicht nur die Stadt ihre Geheimnisse hat.

Zafón ist ein Autor, den man eigentlich immer lesen kann – aber am allerschönsten ist es doch im Winter. Seine Romane sind alle etwas düsterer und passen perfekt zu dem Wetter und der allgemeinen Ich-verkieche-mich-am-besten-für-ein-paar-Wochen-Stimmung. Auch wenn Marina nicht wirklich gruselig ist (zumindest nicht für Erwachsene, die mit diversen Psychothrillern und Horrorfilmen vertraut sind), ist es doch ein sehr stimmungsvolles Buch mit dieser einzigartigen Zafón-Atmosphäre, das einen bis zum Schluss fesselt.

 

Susanne Clarke – Jonathan Strange & Mr. Norrell

Anfang des 19. Jahrhunderts macht der Zauberer Mr. Norrell auf sich aufmerksam, als er die Statuen der Kathedrale von York zum Leben erweckt. Auch wenn alle Leute die Legende des mächtigen Zauberers kennen, den man Rabenkönig nannte, sind sie überrascht, dass Magie noch existiert. Mr. Norrell wird nach London berufen, um die Briten im Kampf gegen Napoleon zu unterstützen. Dort lernt er Jonathan Strange kennen, ein junger, aufstrebender Zauberer, den er unter seine Fittiche nimmt.

Jonathan Strange & Mr. Norrell ist anders als die meisten Bücher. Es ist kein klassisches Fantasybuch à la Tolkien, kein High Fantasy und auch kein „Harry Potter für Erwachsene“. Genau das macht es zu etwas ganz Besonderem. 1024 Seiten voller Magie – die erste Hälfte plätschert langsam voran und entführt uns in die Welt der beiden Zauberer, die andere Hälfte ist so wahnsinnig geistreich, spannend und rasant, dass man den Roman kaum weglegen kann.

 

Patrick Rothfuss – Der Name des Windes

Nach dem Tod seiner Eltern lebt Kvothe als Straßenjunge, bevor er an die berühmte Universität von Imre geht. Mit Hilfe der Magie hofft er, den Mördern seiner Eltern, den sagenumwobenen Chandrian, auf die Spur zu kommen.

Der Name des Windes ist der erste Teil von Rothfuss berühmter Königsmörder-Trilogie. Die poetische Sprache kann ihre Wirkung besonders entfalten, wenn man zwischendurch den Blick vom Buch hebt und über die verschneiten, stillen Gärten der Nachbarschaft schweifen lässt. Rothfuss hat eine wunderbare, tiefenreiche High Fantasy-Welt erschaffen, die einen von den ersten Seiten an vollständig in ihren Bann zieht. Die ideale Möglichkeit, dem Feiertagsstress zu entfliehen und in eine genial gestaltete Welt einzutauchen.

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