McKayla Robbin – we carry the sky

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McKayla Robbins Debüt-Gedichtband we carry the sky ist 145 Seiten lang, quasi der Durchschnitt für eine moderne Sammlung, und trotzdem letzten Endes – wie immer bei guter Lyrik – zu kurz. In vier Teilen kredenzt sie uns moderne Gedichte im Stile von Rupi Kaur, Amanda Lovelace et cetera.

come
unlace your boots
and let us be soft together
because lord knows
these years
have been hard enough already

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Poeten 2.0 – Tyler Knott Gregson und Iain S. Thomas

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Seit einigen Jahren erfährt die Lyrik einen internationalen Boom – Instagram und Tumblr sei Dank.

War es früher eine noch brotlosere Kunst als das Romanschreiben, so eröffnen sich durch das Internet ganz neue Möglichkeiten für junge Poeten.
Erst mehren sich die Follower, dann werden plötzlich Verlage und Literaturagenten aufmerksam. Viele Web-Poeten veröffentlichten ihre Gedichte zuerst im Selbstverlag oder gar nur auf ihren Social Media-Kanälen und Blogs, bevor sie dann doch noch entdeckt wurden. Weiterlesen

Sarah Kay – No Matter the Wreckage

 

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Sarah Kay könnte einigen vielleicht durch ihre Poetry Slam-Auftritte bekannt sein. 2014 erschienen Gedichte von ihr in dem Band No Matter the Wreckage.

Es sind längere Gedichte, meist über eine halbe Seite lang, von denen manche mit gereimten Versen arbeiten. Viele von ihnen gehen jedoch nahezu fließend in Prosa über, sie erzählen ganze Geschichten statt nur Momente.

You will put the wind in win(d)some, lose some.
You will put the star in starting over and over.
And no matter how many land mines erupt in a minute,
be sure your mind lands on the beauty of this funny place called life.

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Sarah Kay & Phil Kaye – When Love Arrives

Neulich habe ich die amerikanische Poetin Sarah Kay für mich entdeckt – spät, da sie schon seit einigen Jahren große Erfolge in spoken word performances feiert. Vor zwei Jahren erschien auch ihre erste schriftliche Gedichtsammlung No matter the wreckage, die heute in meinem Briefkasten lag.

Das folgende Video ist eine humorvolle und doch berührende Performance zum Thema Liebe:

Rupi Kaur – milk and honey

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So süß wie Milch und Honig

Was ist gute Poesie?
Muss sie sich reimen? Muss sie rhythmisch sein? Muss sie überhaupt etwas müssen?
Wenn Rupi Kaurs Kritiker sagen, „wahre Dichter“ würden sich im Grabe umdrehen, sollten sie vielleicht mal an den Grabstein von Herrn William Wordsworth klopfen, der sagte: Die Poesie hat ihren Ursprung in einem Gefühl, dessen man sich in Ruhe erinnert. Weiterlesen