Irland Literarisch – buchige Tipps für den Urlaub auf der grünen Insel

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Wie einige von euch eventuell mitbekommen haben – über diverse Social Media Kanäle – waren wir im September im wunderschönen Irland unterwegs. Das Land kann nicht nur mit atemberaubender Natur überzeugen, sondern hat auch einiges für Literaturliebhaber zu bieten. Weiterlesen „Irland Literarisch – buchige Tipps für den Urlaub auf der grünen Insel“

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Margaret Atwood – Der Report der Magd

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1985 schrieb Margaret Atwood von religiösen Fanatikern, entmündigten und versklavten Frauen und Gebärmaschinen. Heute ist der dystopische Roman Der Report der Magd nicht weniger aktuell und vor allen Dingen nicht weniger eindringlich und erschütternd als damals.

We are two-legged wombs, that’s all: sacred vessels, ambulatory chalices.

Offred lebt als Magd, als Handmaid, in Gilead. Die Stadt ist eingezäunt, man steht unter ständiger Beobachtung, man muss aufpassen, wem man sich anvertraut. Lesen und schreiben ist den Frauen verboten und es herrschen strikte Hierarchien. Ganz oben in der Nahrungskette steht ein Großteil der Männer, weiter unten kommen die Wives, also die Ehefrauen, die oftmals unfruchtbar sind, sowie die Aunts, welche für die religiöse und allgemeine Erziehung der jungen Frauen, der Mägde, zuständig sind. Diese sind einzig und allein zur Reproduktion gedacht, sie besitzen keinen anderweitigen Lebensinhalt. Weiterlesen „Margaret Atwood – Der Report der Magd“

Zitat des Tages: Aus Carlos Ruiz Zafóns „Der Schatten des Windes“

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Einmal hörte ich einen Stammkunden in der Buchhandlung meines Vaters sagen, wenige Dinge prägten einen Leser so sehr wie das erste Buch, das sich wirklich einen Weg zu seinem Herzen bahne. Diese ersten Seiten, das Echo dieser Worte, die wir zurückgelassen glaubten, begleiten uns ein Leben lang und meißeln in unserer Erinnerung einen Palast, zu dem wir früher oder später zurückkehren werden, egal, wie viele Bücher wir lesen, wie viele Welten wir entdecken, wie viel wir lernen oder vergessen.

Carlos Ruiz Zafón, „Der Schatten des Windes“.

Buchmesse Spezial: Französische Autoren

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Frankreich, das Land der Dichter und Denk- ach nein, das war ja Deutschland. Dennoch steht unser Nachbar uns in Sachen Literatur keinesfalls nach. Seit dem 12. Jahrhundert werden im französischsprachigem Raum Romane geschrieben. Zu den wohl bekanntesten französischen Autoren gehören unter anderem Victor Hugo (Der Glöckner von Notre-Dame, Die Elenden), Gustave Flaubert (Madame Bovary), Voltaire (Candide), Jean-Paul Satre (Der Ekel, Geschlossene Gesellschaft), Honoré de Balzac (Die Menschliche Komödie) und Marcel Proust (Auf der Suche der Verlorenen Zeit).

Da Frankreich das Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse ist, wollen wir euch ein paar großartige Bücher französischer Autoren vorstellen. Vielleicht habt ihr den ein oder anderen schon gelesen, falls nicht, ist die nahende Buchmesse doch der ideale Anlass, es mal mit einem der Schriftsteller und ihren Werken zu versuchen. Weiterlesen „Buchmesse Spezial: Französische Autoren“

#Buchpassion – Edition Lieblingsautoren

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Das Thema der diesjährigen Buchpassion lautet Lieblingsautor. Buchpassion, von Janine (Kapri-ziös) ins Leben gerufen, fand letztes Jahr zum allerersten Mal statt.

#Buchpassion ist eine gemeinsame Onlineaktion von Autoren, Bloggern, Lesern und Unternehmen des Buchmarktes wie beispielsweise Verlage – jeder kann mitmachen und das auf unterschiedlichste Art und Weise! Ein großes Ziel von mir ist es, gerade auch Nicht- oder Wenigleser auf Bücher aufmerksam zu machen und von dem einen oder anderen Buch oder Autoren zu begeistern. Schließlich fetzt Lesen!

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Stephen King – Running Man. Menschenjagd.

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Von der Dystopie zum x-beliebigen Actionstreifen zum Splatteralptraum: Stephen Kings Roman Running Man – Menschenjagd hätte er vielleicht besser mit seiner eigenen Stimme verfasst als mit der seines literarischen Alter Egos Richard Bachman.

Wir schreiben das Jahr 2025: die Menschen schauen stur ihr Free-Vee-Fernsehen und haben schon lange aufgehört, sich für die gesellschaftlichen Missstände zu interessieren. Sie sind viel zu sehr abgelenkt von gefährlichen Shows wie „Running Man“. Alle Spielshows werden von Network Games produziert, mit der Absicht, das Publikum zu unterhalten – und nicht unbedingt das Preisgeld an die Kandidaten auszahlen zu müssen, denn diese überleben sie meistens nicht. Weiterlesen „Stephen King – Running Man. Menschenjagd.“

Der Leser in seinem natürlichen Umfeld

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Liebe Bücherfreunde,

 

wenn ihr das hier lest, sind wir gerade zwei Wochen lang in Irland unterwegs:

Dublin, Galway, Connemara, Cliffs of Moher, Killarney, Ring of Kerry, Kilkenny….

Damit ihr uns in der Zwischenzeit aber nicht allzu sehr vermissen müsst, haben wir für euch mal wieder einen Augenschmaus vorbereitet:

 

„Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne.“

– Jean Paul

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Kanae Minato – Geständnisse

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Unfall oder Mord? In ihrem düsteren Roman Geständnisse widmet sich Kanae Minato den Themen Selbstjustiz und Rache, als eine Klasse mit dem plötzlichen Tod der kleinen Tochter der Lehrerin konfrontiert wird.

Die vierjährige Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Yūko Moriguchi wird eines Tages ertrunken im Schulschwimmbad aufgefunden. Nach einer kurzen Auszeit kehrt Moriguchi an ihre Schule zurück und beginnt, ihren Schülern von dem Tag des Unfalls zu erzählen, von ihrem schrecklichen Verdacht und ihrem eigenen, kleinen Geheimnis. Damit ändert sich das Leben von einigen Schülern schlagartig. Plötzlich stehen noch mehr Menschenleben auf dem Spiel. Weiterlesen „Kanae Minato – Geständnisse“

lit.RUHR – Internationales Literaturfest im Ruhrgebiet

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„Die Literatur ist für die Menschheit das, was Träume für den Einzelnen sind“, sagte Isabel Allende.

Vom 04. bis zum 08. Oktober findet im Ruhrgebiet das internationale Literaturfest lit.RUHR statt.
In Essen, Dortmund, Bochum und Duisburg werden ganztägig Lesungen für Erwachsene, Kinder und Jugendliche gehalten.

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Mariana Leky – Was man von hier aus sehen kann

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Ein Okapi als Todesbote: Was schon der Klappentext an Skurrilität verspricht, kann Mariana Lekys Roman Was man von hier aus sehen kann mühelos entfalten. Ein eigenartiges Buch über das Leben und den Tod, über Beständigkeit und verpasste Gelegenheiten, voller Charme, Witz und rührenden Momenten.

Wenn Selma von einem Okapi träumt, nimmt sich das ganze Dorf im Westerwald in Acht: Innerhalb der nächsten 28 Stunden stirbt ein Mensch. Grund genug für alle Bewohner, schnell noch einmal alles zu sagen, was noch gesagt werden muss, oder auch alle gefährlichen Wahrheiten für immer zu beseitigen. Weiterlesen „Mariana Leky – Was man von hier aus sehen kann“